|
|
|
Wolken voller
Lebensweisheiten
Was haben Wolken mit Lebensweisheiten gemein?
Die Wolken, welche wir erblicken, wenn wir im Freien unseren Blick ein
wenig über den Horizont erheben, bestehen meistens aus einer Ansammlung sehr kleiner
Wassertröpfen. Diese Wassertröpfchen sind so klein und leicht sind, dass sie unbeschwert
schweben. Es sei denn, die Wassertröpfen vereinen sich zu größeren Tropfen oder
Eiskristallen und fallen dann in Richtung Erdoberfläche. Neben diesen Tropfen aus
Wassertröpfen gibt es jedoch noch Wolken aus Gasen oder anderen Schwebstoffen, wie etwa
den Staubwolken oder den Dunstwolken. Letztere sind oftmals recht unangenehm.
Doch nicht nur visuell wahrnehmbare Wolken aus Schwebteilen begleiten uns durchs Leben.
Auch geistige Dunstwolken vernebeln uns zeitweilig oder dauerhaft den Verstand und den
klaren Blick aufs Leben. Die Beherzigung von Lebensweisheiten kann hier helfen, dass sich
in unserem Hirn trübe Dunstwolken zu luftigen Schäfchenwolken lichten und uns den Blick
auf des Himmels Blau ermöglichen.
Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wenn alle Tiere fort wären, würde
der Mensch an der großen seelischen Einsamkeit des Herzens sterben. Denn alles was auch
immer mit dem Tier geschieht, wiederfährt auch bald dem Menschen. Alle Dinge sind
miteinander verbunden.
Auszug aus der Rede des Indianerhäuptlings Noah Seattle (1786 / 1886), nach welchen
der Ort Seattle benannt wurde.
Die Sprache der
Natur
Die Sprache der Natur, die in den Geschöpfen Gottes redet, nebst Vernunft und Gewissen
ist allein die allgemeine Sprache, dadurch sich Gott allen Menschen und Völkern
offenbaren kann.
Gotthold Ephraim Lessing
(1729 / 1781) |

Quelle: Franzis / Hemera | Versammlung von Wildtieren
|
Was kommt mit diesen Worten zum Ausdruck? Der Mensch ging aus der Natur
hervor und kann nicht ohne diese existieren. Das die Menschen nicht ohne Tiere leben
können und möchten, wird nicht nur aus der Vielzahl an Haushalten ersichtlich, in denen
Heimtiere gehalten werden, sondern auch an den Millionen von Nutztieren, die täglich zu
Speisen verarbeitet werden. Doch einzig der Mensch ist es, der unersättlich sich seiner
eigenen natürlichen Grundlagen beraubt, weil er nicht auf die Sprache der Natur und
zugleich auf die Sprache der Vernunft hört.
|
|
|