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Der
Wellensittich
Die Vorbereitungen für den Neuankömmling
Hat man sich nach reiflicher Überlegung für einen Wellensittich als
Haustier entschieden, ist es an der Zeit, Vorbereitungen für die Ankunft des neuen
Mitbewohners zu treffen. Bevor der Wellensittich zu Hause einzieht, sollte der Käfig
bereits an seinem vorgesehenen Ort stehen. Er muss groß genug sein, so dass sich der
Vogel, zusätzlich zum regelmäßigen Freiflug in der Wohnung, ausreichend bewegen und
ungehindert einen oder zwei Flügelschläge tätigen kann. Der beste Standort für den
Käfig ist das Wohnzimmer, da hier am meisten passiert und der Vogel die ganze Familie zu
Gesicht bekommt. Am besten steht der Käfig in einer Ecke in der Nähe des Fensters, nie
am Boden, sondern ungefähr auf Kopfhöhe des Menschen. Oberhalb des Käfig sollte nichts
sein, da dies den Vogel ängstigen würde.
In einem gut eingerichteten Vogelkäfig findet man einen
Schnabelwetzstein, einen Trinkwasserspender, einen Futternapf für Körner und einen für
frisches Gemüse und Obst, Vogelsand am Boden des Käfigs, Spielzeug, wie einen kleinen
Spiegel oder ein Glöckchen, saubere Holzstangen, eine Schaukel und ein Badehäuschen, das
an das Käfigtürchen gehängt werden kann.
Wellensittiche werden hauptsächlich mit einer Körnermischung aus dem
Zoohandel gefüttert. Besondere Leckerbissen, über die sich der kleine Vogel sehr freut,
sind Hirsekolben, die man an den Gitterstäben befestigen kann. Damit der Wellensittich
lange gesund bleibt, sollte man ihm auch frisches, rohes Gemüse, wie Karotten, Zucchini
und unbehandelte Blattsalate, und frisches Obst, wie Äpfel, Himbeeren oder Kiwis,
anbieten. |

© Zoonar / Foto: Harald Jeske |
Je abwechslungsreicher, desto besser. Klemmt man ein Stück Obst oder
Gemüse zwischen die Käfigstangen, so ist es für den Wellensittich nicht nur lecker,
sondern auch eine spannende Abwechslung.
Ist nun der große Tag gekommen, an dem man sich einen Wellensittich aussucht, so muss man
beim Kauf des Vogels beim Züchter oder in der Zoofachhandlung unbedingt darauf achten,
dass sich der Sittich lebhaft bewegt und ein glänzendes, nicht verklebtes Gefieder hat,
denn nur dann handelt es sich um ein gesundes Tier. Auch sollte man sich vergewissern,
dass es sich um ein junges Tier handelt, was daran zu erkennen ist, dass die schwarze
Wellenzeichnung beim Jungvogel noch über das ganze Köpfchen reicht. Nur wenn der Vogel
einen Ring am Fuß trägt, stammt er aus einer kontrollierten Züchtung.
Natalie Eckelt, im September 2008
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