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Heimtierausweis der EU

Ein Transponder für Hunde, Katzen oder Frettchen

Heim- und Haustiere bereichern auf vielfältige Art und Weise unser Leben, bereiten zuweilen jedoch auch einige Sorgen und Probleme. Unter anderen stehen Halter von Heimtieren bei der Urlaubsplanung oft vor der Frage, wohin mit dem tierischen Freund in dieser Zeit. Sind keine Verwandten oder Freunde der Familie bereit in Zeit der Abwesenheit des Halters ein Heimtier zu betreuen, so gibt es vieler Orts Tierpensionen, die diese Aufgabe übernehmen. Am einfachsten haben es zuweilen noch Hundehalter. So lassen sich oftmals Unterkünfte am gewünschten Urlaubsort ausfindig machen, in denen Hunde nicht unerwünscht sind. Liegt das Ziel der Urlaubsreise im europäischen Ausland, so ist ab dem Jahre 2004 für derartige Unternehmungen jedoch ein gültiger Heimtierausweis der EU erforderlich, den sich jeder Halter rechtszeitig vor Antritt der Reise für seinen vierbeinigen Reisebegleiter ausstellen lassen sollte, um auf der Reise oder am Urlaubsort keine bösen Überraschungen zu erleben.

Berechtigt zur Ausstellung eines Heimtierausweises sind in der Regel alle niedergelassenen Tierärzte. Erforderlich ist ein Heimtierausweis bei Reisen innerhalb der Europäischen Union nicht nur für Hunde, sondern auch bei grenzüberschreitenden Reisen mit Katzen und Frettchen. In erster Linie soll durch die Einführung und Mitführung von Heimtierausweisen einer unkontrollierten Ausbreitung der Tollwut vorgebeugt werden. Aus besagtem Grund sind Heimtierausweise auch nur für Frettchen, Katzen und Hunde erforderlich, nicht aber für andere Arten von Heimtieren. Einzutragen sind in diesem Heimtierausweis vorgenommene Schutzimpfungen vor Tollwut, wobei die letzte Schutzimpfung nicht länger als 12 Monate zurückliegen darf und minimal 30 Tage vor Reisebeginn durchgeführt und eingetragen wurde. In wie weit es Ausnahmen von dieser Regelung gibt, zum Beispiel wenn vom Hersteller die Wirksamkeit des Serums für einen Zeitraum von 3 Jahren garantiert wird, kann Ihnen im Zweifelsfall Ihr Tierarzt beantworten.

Der Einband sowie die anderen relevanten Seiten eines Heimtierausweises müssen mit einer Kennnummer versehen sein, in deren Code die entsprechende Landeskennung, weiterhin die Kennung der herstellenden Firma sowie eine fortlaufende Nummer enthalten ist. Heimtierausweise müssen zweisprachig ausgestellt sein und sich eindeutig einen Heimtier zuordnen lassen. Um dies zu gewährleisten, sind neben der Adresse des Heimtieres, sowie dem Namen, der Art und dem Geschlecht des Tieres, auch die Nummer vom Transponder bzw. des Mikrochips einzutragen. Bis zum Jahre 2011 gilt hier jedoch noch eine Übergangslösung, die besagt, dass bis dato auch noch eine Kennzeichnung durch Tätowierung zulässig ist, falls diese bereits vorhanden ist.

Ab dem Jahre 2011 wird dann für alle Hunde, Frettchen und Katzen die Implantation eines Mikrochips bzw. Transponder Pflicht, da dieser gegenüber einer Tätowierung wesentliche Vorteile mit sich bringt. Zum einen ist es die bessere und einfachere Lesbarkeit mit einem entsprechenden Lesegerät. Zum anderen ist die Implantation eines Mikrochips für ein Heimtier weniger belastend und schmerzhaft, als eine Tätowierung. So ein Transponder ist lediglich cirka 2 mm dick und kürzer als ein durchschnittlicher Daumennagel. Die Implantation erfolgt mittels einer Spritze, dementsprechend gering ist der Schmerzfaktor bei dieser Prozedur. Enthalten sind nur passive Elemente, wie eine winzige Spule und der eigentliche Chip, die erst durch ein Lesegerät aktiviert werden. Transponder werden nicht nur für die Kennzeichnung von Heimtieren verwendet, sondern haben sich unter anderem auch bei der Beringung von Vögeln bewährt.
 

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