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Zierfische für Gesellschaftsbecken

Lebensweise, Verhalten und Ansprüche

Wer unter den Lesern plant ein Aquarium als Gesellschaftsbecken für Zierfische unterschiedlicher Arten einzurichten, sollte sich im Vorfeld mit der Lebensweise und dem Verhalten beschäftigen. Ebenso sollten die Ansprüche der einzelnen Zierfischarten in bezug auf die Pflanzenwelt, sowie die Ansprüche in bezug auf die Wasserqualität und an dem Temperaturbereich bei den vorausgehenden Überlegungen berücksichtigt werden. Hierzu ist kein ausführliches Studium erforderlich, in vielen einschlägigen Sach- und Fachbüchern gehen erfahrene Autoren auf die Vergesellschaftung von Zierfischen ein. Entsprechende Sachliteratur finden Sie auf der folgenden Seite: Ratgeber Aquarien

Grundsätzlich kann verallgemeinernd festgehalten werden, dass so ein Gesellschaftsbecken im Endergebnis kein Sammelsurium der unterschiedlichsten Arten ergeben sollte, bei dem von jeder Art nur ein Paar oder wenige Exemplare gehalten werden.

Fische und Zierfische
Fische und Zierfische

Besonders bei der Haltung von Schwarmfischen sollte beim Erwerb darauf geachtet werden, dass diese nicht nur paarweise erworben werden. Zierfische mit Schwarm- verhalten sollten generell in einer kleinen Gruppe von mindestens 6 bis 8 Exemplaren gehalten werden. Dies trifft nicht nur auf den Fischbesatz im Gesellschaftsbecken zu, sondern in jedem Aquarium. Wobei anzumerken bleibt, dass dieses Schwarmverhalten ohnehin erst in größeren Aquarien beobachtbar wird.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl geeigneter Arten von Zierfischen für ein Gesellschaftsbecken wäre die Tiefenzone, in der selbige sich hauptsächlich bewegen und aufhalten. Eine Gruppe friedlicher Zierfische mit Schwarmverhalten, die sich vorzugsweise in den mittleren Wasserschichten tummelt, würde sich gut mit einigen gründelnden Welsen vertragen. Da sich beide Arten von Zierfischen besonders in größeren Aquarien kaum in die Quere kommen, so stören diese sich auch kaum. Als letzter Gesichtspunkt sollte noch das Temperament unterschiedlicher Arten nicht völlig außer acht gelassen werden. Sehr lebhafte Zierfischarten könnten in einem zu kleinen Aquarium vom Wesen her eher ruhige Arten empfindlich stören.

Eine mögliche Zusammenstellung von Zierfischarten für ein nicht zu kleines Gesellschaftsbecken, bei abwechslungsreicher Bepflanzung und mit genügend freien Schwimmraum, könnte etwa wie folgt aussehen. Für den oberen und mittleren Bereich eine Gruppe von Guppys, für den mittleren Wasserbereich ein kleiner Schwarm der herrlich anzusehenden Neonfische (Neonsalmler) und für den Bodenbereich Panzerwelse. Je nach Durchlüftung des Aquariums sollte die Gesamtanzahl der eingesetzten Zierfische nicht mehr als 1 Fisch pro 2 bis 3 Liter Wasser betragen. Dies sollte jedoch nur ein Beispiel sein und wie bereits weiter oben erwähnt, fährt ein zukünftiger Aquarianer am besten, wenn er sich vor der Anschaffung eines Aquariums und dessen Einrichtung, sich das eine oder andere gute Sachbuch zulegt.

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