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Aquarien und
Zierfische
Mehr als nur ein Blickfang mit faszinierender Wirkung
Ein Aquarium, reich mit Pflanzen und anderen Utensilien dekoriert,
ziert so manchen Wohnraum. Bunt schillernde Zierfische verleihen selbigen Leben und lassen
kleine und größere Aquarien zu einem Blickfang werden. Richtig in Szene gesetzt und mit
dem vorhandenen Mobiliar abgestimmt, geht von einem Aquarium oftmals eine überaus
faszinierende Wirkung aus, die beinahe jeden Betrachter in seinem Bann zieht. Weiterhin
sagt man dieser kleinen Unterwasserwelt eine beruhigende Wirkung nach, die sehr zur
heimischen Entspannung nach einem arbeitsreichen Tag und zum Wohlfühlklima beiträgt.
Damit diese Faszination und Wirkung auch möglichst lange erhalten bleibt, sind bereits
vor der Anschaffung und Einrichtung eines Aquariums einige Gesichtspunkte zu beachten.
Unbedarft aufgestellte und eingerichtete Aquarien können anderenfalls sehr schnell
anfängliche Freude in Missmut umschlagen lassen. Dann nämlich, wenn Fische und Pflanzen
vor sich hinkümmern und das einst klare Wasser in eine unansehnliche, mit Algen
durchsetzte Brühe bilden.
Eines der ersten Fragen, die sich ein zukünftiger Aquarianer stellen
sollte, ist sicherlich die Frage nach dem geeigneten Fischbesatz entsprechend seiner
Kenntnisse und Möglichkeiten. Zierfische sind nicht gleich Zierfische und ebenfalls nicht
mit allen anderen Arten von Heim- und Haustieren vergleichbar. Bei der Wahl geeigneter
Fischarten sollte als erstes zwischen Kaltwasserfischen und Warmwasserfischen
unterschieden werden. Man bedenke, es ist wesentlich leichter mittels Heizelementen eine
mittlere Wassertemperatur von 24° C einzuregeln, als in einem gut beheizbaren Wohnraum
oder in den Sommermonaten eine mittlere Wassertemperatur von 18° C zu halten.
Oftmals hört und liest ein zukünftiger Aquarianer etwas von so genannten
Anfängerfischen, da diese besonders pflegeleicht zu halten wären. Zu diesen
Anfängerfischen zählen unter anderem Schwertträger, Platys und Guppys. Doch der Begriff
Anfängerfisch ist reichlich irreführend, da es nur Zierfische gibt, die höhere
Ansprüche an die Wasserqualität und an weiteren Begleitumständen der Haltung stellen
als andere Zierfischarten. So wäre es ziemlich unsinnig bei einem kleineren Aquarium mit
den oftmals als Anfängerfische gepriesenen Guppys zu beginnen, da durch die hohe
Vermehrungsrate das Aquarium schnell übersetzt wäre, von der Inzucht einmal abgesehen.
Ebenso abzuraten wäre jedoch von hochspezialisierten Arten, solange noch nicht genügend
Erfahrung in der Haltung von Zierfischen vorliegt. Wer sich nicht auf eine oder einige
wenige Arten spezialisieren möchte, dem sei anzuraten, ein Gesellschaftsaquarium
einzurichten, in dem mehrere Zierfischarten friedlich nebeneinander existieren können,
insofern diese ähnliche Ansprüche an die Wassertemperatur, Wasserqualität, Fütterung
und Bepflanzung stellen. Friedlich nebeneinander können freilich nur Friedfische
existieren, die sich durch ihr arttypisches Verhalten nicht gegenseitig belästigen.
weiterlesen: Zierfische
für Gesellschaftsbecken | Neonsalmler
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