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Rinder, Schafe und Ziegen

Wiederkäuer als Haustiere

Zu den bekanntesten landwirtschaftlichen Nutztieren zählen Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen. Eigentlich sind diese Bezeichnungen unvollständig, denn wir nutzen lediglich einige domestizierte Vertreter der jeweiligen biologischen Gruppe (Tribus), wobei eine Reihe von Verwandten leider bereits ausgestorben ist. Fachlich richtiger wäre es hingen die Begriffe Hausrinder, Hausschafe, Hausziegen und Hausschweine zu benutzen. Weiterhin gehören alle zuletzt genannten Subspezies (Unterarten), mit Ausnahme der Hausschweine, zur biologischen Unterordnung der Wiederkäuer und zur Familie der Hornträger. Auf Grund des hohen Stellenwertes und der großen Verbreitung von wiederkäuenden Haustieren, möchten wir Rindern, Schafen und Ziegen diese Rubrik widmen.

RinderDas Hausrind gehört in weiten Teilen der Welt zu den wichtigsten Nutztieren, wobei die Domestikation und Nutzung bereits vor rund 9.000 Jahren begann. Seither wurde eine Vielzahl von Rassen gezüchtet, die dem Menschen vorrangig als Lieferant für Milch, Fleisch und Leder dienen. In der Landwirtschaft wurden und werden in einigen Teilen der Welt noch heute, entmannte Stiere (Ochsen) als Arbeits- und Zugtiere abgerichtet. Heute spielen Ochsen in Mitteleuropa, bedingt durch die Motorisierung, als Zugtiere praktisch keine Rolle mehr. In Osteuropa und ferner in einigen Teilen von Asien werden Ochsen hingegen bis heute als Arbeits- und Zugtiere genutzt.
Neben der züchtig von speziellen Rassen als Milch- und Fleischlieferanten, spielen zunehmend einige besonders robuste Rassen, wie die Schottischen Hochlandrinder und Galloways, in der Landschaftspflege eine Rolle.

SchafeDas Hausschaf gehört mit zu den ältesten Haustieren und wurde bereits vor rund 10.000 Jahren domestiziert. Allgemein wird vermutet, dass Schafe ursprünglich nur als Fleischlieferanten dienten, die Nutzung von Schafsmilch und Wolle hingegen erst einige Jahrtausende später hinzukam. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass die Menschen zu jener Zeit jedes verwertbare tierische Produkt nutzten und zumindest die Vorteile von wärmenden Schafsfellen bereits kannten, bevor sie vor rund 6.000 Jahren begannen, zusätzlich die Wolle des Hausschafes und dessen Milch zu verwerten.
Heute werden Schafe in Mitteleuropa mehr als Fleischlieferanten gehalten, da die Produktion von Schafswolle an Bedeutung verlor. Einige Rassen des Hausschafes, wie zum Beispiel die Heidschnucken, werden ebenfalls für die Landschaftspflege eingesetzt.

ZiegeDie Hausziege wurde vermutlich bereits vor rund 13.000 domestiziert und gehört somit nach dem Haushund auf Platz 2 der ältesten Haustiere bzw. der ältesten Nutztiere. Es ist davon auszugehen, dass die Ziege auf Grund ihrer Genügsamkeit als Fleischlieferant domestiziert wurde, die auch in einer felsigen Landschaft zurechtkommt. Neben dem Fleisch wurde und wird noch heute die Milch der Ziege verwertet, ebenso wie die Häute zu Ziegenleder verarbeitet werden. Nicht zu vergessen ist die Nutzung der Ziege als Wolllieferant, wie zum Beispiel die Wolle von der Kaschmirziege, die auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften noch nichts von ihrer Beliebtheit verloren hat.


Übersicht: Wiederkäuer

1. Einleitung: Rinder und Rinderhaltung




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