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Rubrik Tierschutz: Am 07.12.2008 um 12:44 Uhr schrieb die Redaktion
Der Schutz von Tieren...

Wo fängt der Schutz von Tieren an und wo hört er auf? Muss man ein Vegetarier sein oder zum Vegetarier werden, um ein guter Tierschützer zu sein?

Fragen, die recht einfach erscheinen, dennoch zuweilen nicht einfach zu beantworten sind. Unterschiedliche Menschen vertreten nun einmal unterschiedliche Standpunkte. So unterschiedlich diese Standpunkte sind, so unterschiedlich können die Antworten ausfallen. Eine allgemeinverbindliche Antwort gibt es nicht. So ist für die einen Menschen ein Tier nur ein Tier, über dem der Mensch steht, für die anderen ist es ein gleichberechtigtes Wesen. Einig sind sich die menschlichen Wesen mehrheitlich nur darüber, dass kein Tier es verdient hat, in irgend einer Form Qualen zu erleiden. Nicht einig sind sich Tierschützer, Politiker und Verbraucher zum Beispiel darüber, ob es noch zeitgemäß ist, Tiere nur als produzierbare Nahrungsmittel anzusehen und dementsprechend in großen Stückzahlen auf engsten Raum zu halten.

Ist es verwerflich ein Nutztier zu töten, um es zu Wurst zu verarbeiten oder als Braten zu genießen?

Auch bei einer derartigen Frage lassen sich die Antworten breit fächern. Prinzipiell würde es ohne unsere Essgewohnheiten kaum noch Nutztiere in Mitteleuropa geben. Der Erhalt von seltenen Nutztierrassen kann jedoch nicht so falsch sein. Das halten von Nutztieren kann durchaus das Leben bereichern, auch wenn davon ab und an mal eins verspeist werden sollte. Vegetarier werden beim Lesen einer derartigen Antwort entsetzt reagieren, doch der Tod an sich und die Tötung eines Tieres hat nichts Schreckliches oder Verabscheuungswürdiges an sich. Jedes Lebewesen besitzt einen Selbsterhaltungstrieb. Dieser Trieb steuert das Verhalten von Lebewesen und ist darauf ausgerichtet, möglichst lange Geist und Körper beisammen zu halten. Dennoch, erst im Kopf des Menschen wird der Tod zu dem, vor dem wir uns fürchten. Ein plötzlicher, schmerzloser und für das betroffene Individuum nicht vorhersehbarer Tod, vermiest diesem Individuum auch nicht das vorausgehende Leben. Nur die Hinterbliebenen sehen das in einem anderen Licht. Nicht der plötzliche Tod ist etwas Schreckliches für den Betroffenen, sondern die Trauer und das Verlustgefühl bei den Abschiednehmenden. Doch welche Tierarten betrauen den Verlust von Artgenossen?

Es gibt einige Arten, bei denen Verluste betrauert werden. Hierzu zählt jedoch nicht nur der Tod an sich, sondern zum Beispiel auch die zu frühe Wegnahme von Jungtieren. Eine Katze, die noch tagelang miauend umherstreicht, weil sie ihren Nachwuchs nicht mehr findet, mag ähnliche Gemütszustände durchleben, wie eine menschliche Mutter beim Verlust ihres Nachwuchses. Wann und wie welche Tierarten was empfinden, ist ein Bereich der Verhaltensbiologie und sollte wesentlich mehr bei der Haltung von Tieren berücksichtig werden. So steht heute fest, dass ein Wellensittich ohne ganztätige Zuwendung durch seinen Halter in etwa so empfindet, wie ein Mensch in jahrelanger Einzelhaft. Auf das Leben kommt es an, nicht auf dem was danach kommt. Dem Schwein kann es egal sein, wie es als Braten mundet. Nicht egal war es ihm jedoch im Vorfeld, wie es zu Lebzeiten gehalten wurde.

Gänzlich abzulehnen ist hingegen die industrielle Massentierhaltung. Eine Haltung von Nutztieren in der extensiven Viehhaltung und Landwirtschaft sollte wesentlich stärker gefördert werden, auch wenn sich dadurch tierische Produkte verteuern würden. Der durchschnittliche Mitteleuropäer würde ohnehin gut daran tun, nur noch ein- bis zweimal in der Woche Fleisch zu essen.

   

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