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Mäuse fangen, aber wie?

Fangmethoden und Gewissen

Ob Mäuse in Stallungen und Speichern, ob Mäuse im Keller, auf dem Boden oder in der Zwischendecke von Altbauten, Mäuse können recht störende Mitbewohner sein und sich zu einer Plage entwickeln.

Eine Hausmaus beim Naschen
© Zoonar / Foto: Uwe Walz | Maus beim Naschen
Dabei ist es unerheblich, ob die Mäuse einen finanziellen Schaden ver- ursachen, zum Beispiel durch die Vernichtung von Saatgut, oder ob sie nur unser Gemüt bis in nie erahnte Grenzbereiche belasten, so das der eine oder andere Mensch in seinen eigenen vier Wänden kaum noch Erholung findet und beinahe reif für die Klapsmühle ist. Einziger Ausweg in so einer Situation, die Mäuse fangen, um so der Plage Herr zu werden.

Für den einen oder anderen Tierfreund stellt sich dann die Frage, wie bei einer Mäuseplage als Tierliebhaber vorgehen? Oft erwächst hieraus eine Gewissensfrage für Menschen, die an sich etwas gegen das sinnlose Töten von Tieren haben. Methoden gibt es freilich einige, beginnend vom Einsatz eines Bodyguards in Form einer Katze, über Schlagfallen und Käfigfallen, bis zum Auslegen von vergifteten Ködern. Freilich, tödlich enden in der Regel alle Methoden, wenn auch auf recht unterschiedlichen Wege.

Katzen: Am unschuldigsten vor dem eigenen schlechten Gewissen bleibt derjenige, der diese Arbeit von einer Katze verrichten lässt. Katzen fangen nun einmal Mäuse, eine natürliche Verhaltensweise. Wobei es jedoch nicht unbedingt gesagt ist, dass dies für die Maus die friedfertigste Möglichkeit bedeutet, in die ewigen Mäusejagdgründe einzugehen. Katzen spielen häufig erst einmal eine gewisse Zeit mit ihrer erlegten Beute. Hand aufs Herz, welcher Leser möchte in den Fängen eines Löwen Abschied von der Welt nehmen.

Giftköder: Selbige sind zwar wirkungsvoll, jedoch mit einem sehr schmerzlichen und qualvollen Ende für so ein kleines unschuldiges Mäuslein verbunden. Selbst bei den neusten Produkten heißt es nur, dass diese vermutlich schmerzfrei oder schmerzarm sein sollen. Wie will der Laie diese Behauptung überprüfen, wenn er mögliche Schmerzenschreie (falls diese, wie die restliche akustische Kommunikation von Mäusen, auch im Ultraschreibereich liegen sollten) nicht hörbar wahrnehmen kann? Hier ist es wie mit Erholung und Entspannung beim Angeln und den qualvollen Erstickungstod von Fischen. Nur weil Fische nicht schreien können, empfinden wir kein Mitleid.

Kasten- und Käfigfallen: Auch hier bleibt bei fehlendem Gebrauch unseres Hirns unser Gewissen erst einmal unbeschwert, da wir die lieben Hausmäuse ja nicht töten und in sicher Entfernung wieder lebend aussetzen. So können wir völlig unbelastet von moralischen Bedenken uns störende Mäuse fangen. Wer dann sein Hirn versehentlich dennoch einschaltet, bei dem kommen eventuell Fragen auf, wie diese: Wer versorgt nun eigentlich die jungen Mäuse, gehen diese nun jämmerlich zu Grunde? Und im Winter, wie lange überlebt wohl eine bei Minusgraden ausgesetzte Maus, bevor diese erfriert oder einem Greif zum Opfer fällt?

Schlagfallen: Fürs Gewissen die schlechteste Methode, da wir es sind, die ihr den Garaus bereiten. Für die Maus jedoch die beste Methode, da sie es hier so schnell hinter sich bringt, noch bevor sie mitbekommt, wie es um ihr zukünftiges Leben bestellt ist. Die Frage betreffend ihres Nachwuchses bleibt dennoch unberührt. Ein Hinweis zum Köder, mit Speck fängt man Mäuse, mit Mettwurst, Schokolade oder Nougat auch. Weitere Fangmethoden sind dem Autor unbekannt.

Sonstige Methoden: Geräte, die akustische Warnsignale in unregelmäßigen Abständen senden, zum Beispiel in Warnruf einer Maus im Wechsel mit dem Pfauchen einer Katze und dem Hecheln eines Hundes, sind dem Autor nicht bekannt. Vermutlich schlecht realisierbar wegen dem Frequenzbereich, an dem einfache elektronische Geräte scheitern würden. Weiterhin sind dem Autor keine chemischen Duftstoffe bekannt, die jeder Hausmaus den Aufenthalt vermiesen würden. Frischer Farbgeruch soll zum Teil Erfolge erbringen. Doch wer möchte schon in Räumlichkeiten leben, die stetig nach frischer Farbe duften? So bleibt am Ende doch nur das Fangen der Mäuse nach altbewährter Art und Weise.

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