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Rasseportrait der Siamkatze

Rassekatzen: Kategorie Kurzhaarkatzen

Wie es der Name der Kategorie bereits zum Ausdruck bringt, werden in dieser Kategorie alle Rassekatzen vereint, die ein kurzhaariges Fell besitzen. Eines der bekanntesten Kurzhaarkatzen ist die Siamkatze, die aus dem einstigen Siam stammt, einem Gebiet, welches in etwa dem heutigen Thailand entspricht.
Die Ursprünge der heutigen Rasse reichen sehr weit zurück, da bereits eine Illustration in einem Gedichtsband, welcher im 14. Jahrhundert verfasst wurde, eine Katze darstellt, die der heutigen Siamkatze zumindest sehr ähnelt. Eines ist gewiss, die schönsten und anmutigsten Siamkatzen wurden im alten Siam als Tempel- und Palastkatzen gehalten, die gewöhnlicheren als Mäusefänger von den unteren Schichten der Bevölkerung. Letztere paarten sich mit einfachen Hauskatzen, bei den Ersteren wird hingegen eine sorgfältige Auswahl erfolgt sein.

Bemerkenswert ist weiterhin, dass es auch im alten Russland des 18. Jahrhunderts freilaufende Katzen gab, die der Siamkatze auffallend ähnlich sahen. Ob es sich bei diesen russischen Katzen vom Siamtyp um aus Siam eingeführte Katzen handelte, ist hingegen ungewiss.

Eine Siamkatze
© www.pixelio.de | Foto: Melmonth

Nach Europa gelangten die ersten Siamkatzen im Laufe des 19. Jahrhundert. Überliefert ist, dass gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein britischer Konsul das erste Paar Siamkatzen vom damaligen siamesischen König Rama V. geschenkt bekam und mit nach England brachte. In der Folgezeit wurden die Siamkatzen sehr beliebt in der gehobenen Gesellschaft, die weltweite Züchtung dieser Rasse begann jedoch erst ab Mitte des 20. Jahr- hunderts. Heute gehören Siamkatzen zu den beliebtesten Kurzhaarkatzen.

Bei der Siamkatze handelt es sich um einen Teilalbino mit strahlend blauen Augen, weißen Fell und dunklen Abzeichen in unterschiedlichen Farbvarianten im Gesicht, am Schwanz, an den Ohren und Pfoten. Vor allen die Färbung im Gesicht hat etwas Maskenhaftes an sich.
Bemerkenswert ist, dass der Katzennachwuchs bei den Siamkatzen in den ersten Lebenstagen nach der Geburt noch keine Zeichnung aufweist, die Abzeichen sich erst nach und nach in den ersten Lebenswochen bilden. Voll ausgefärbt sind junge Siamkatzen nicht vor Ablauf eines halben Jahres, eher noch einige Monate später. Die äußere Erscheinung der Katzen ist grazienhaft und die Bewegungsabläufe sind anmutig, beides nicht zuletzt durch den schlanken und dennoch muskulösen Körperbau, sowie durch die relative Hochbeinigkeit dieser schönen Katzenrasse.
Nach der Meinung einiger Wissenschaftler, die sich mit dem Stammbaum von Rassekatzen und mit der Domestizierung von Wildkatzen zu Hauskatzen beschäftigen, könnten Siamkatzen in der Form ihres Köperbaus den altägyptischen Haus- und Tempelkatzen wesentlich mehr ähneln, als viele andere Vertreter der heutigen Rassekatzen.

Siamkatzen besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten und sollten aus diesem Grund nicht allein gehalten werden. Kleinere Eifersüchteleien gegenüber anderen Katzen kommen dessen ungeachtet zuweilen vor, zumal diese Katzenrasse zu den anhänglichsten Rassen unter den Rassekatzen gehört. Weiterhin bekunden Katzenhalter den Siamkatzen eine hohe Intelligenz und Lernbereitschaft. Erwähnenswert ist weiterhin, dass Siamkatzen ein recht temperamentvolles und zugleich gutmütiges Wesen an den Tag legen, sich bereitwillig an einer Leine ausführen lassen, sowie eine vergleichsweise laute Stimme besitzen.

zurück: Einteilung der Katzenrassen Teil I und Teil II
 

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