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Rasseportrait der Maine Coon

Rassekatzen: Kategorie Halblanghaarkatzen

Zu der Rassekategorie der Halblanghaarkatzen gehören neben vielen anderen Katzenrassen auch die sogenannten Naturassen bzw. Waldkatzen, wie die Sibirische Waldkatze, die Norwegische Waldkatze und die Maine Coon (Amerikanische Waldkatze), welche ursprünglich im Norden der USA verbreitet war. Den ersten Teil ihres Namens erhielt die Katze vom US-Bundesstaat Maine, während für den zweiten Teil die Waschbären Pate standen. Da der buschige Schwanz der Maine Coon etwas an dem eines Waschbären erinnert, entstand die Legende, dass sich einst Waschbären mit Hauskatzen kreuzten.

Neben dieser Legende gibt es noch eine Reihe weiterer Mythen, die sich um den Ursprung und um die Herkunft der Maine Coon drehen. Ob die Norwegische Waldkatze per Seeweg zusammen mit Einwanderern ihren Weg nach Neuengland fand und sich dort vermehrte oder ob sich die Hauskatze einfach nur durch natürliche Auslese mit der Zeit den klimatischen Verhältnissen anpasste, konnte bisher nicht restlos geklärt werden. Nur soviel ist gewiss, Waschbären gehören nicht zu den Urahnen der Maine Coon. [1]

Eine amerikanische Waldkatze / Maine Coon
© www.pixelio.de | Foto: Gosia Patyk
Maine Coon auf Schleichpfad

Die Maine Coon, einst als Nutztier beliebt und als Rasse bereits ab den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts auf Katzenaus- stellungen im US-Bundesstaat Maine zu bewundern, geriert mit Anbruch des 20. Jahrhunderts zunehmend in Vergessen- heit. Sie war zwar ein guter Mäusefänger, doch so ein bekanntes Nutztier wurde halt von den Besuchern größerer Katzenaus- stellungen kaum für voll genommen und das Publikum wollte lieber nicht alltägliche Rassekatzen sehen. In der Gunst der Farmer verlor die Maine Coon hingegen nie etwas von ihrer Beliebtheit. [2]

Um die Meine Coon als Rasse zu erhalten, schlossen sich in den Staaten Mitte des 20. Jahrhunderts einige wenige Züchter zusammen und gründeten im Jahre 1953 den Central Maine Coon Cat Club, doch erst im Jahre 1967 wurde sie von den Zuchtverbänden anerkannt. Im Jahre 1976 folgte die Anerkennung der Katzenrasse durch die Cat Fanciers' Association (CFA) und im Jahre 1983 durch die Fédération Internationale Féline d'Europe (FIFé). Heute zählt die Maine Coon zu den beliebtesten Rassekatzen in der Kategorie der Halblanghaarkatzen.

Von ihrer Größe und vom Gewicht gehört die Maine Coon zu den größten Rassekatzen. Von der Größe her können sich die Ragdoll, sowie die Sibirische und die Norwegische Waldkatze mit ihr messen. Kater erreichen ein Gewicht von 5,5 bis 9,0 kg, bei einer Schulterhöhe von rund 40 cm und einer Gesamtlänge (mit Schwanz) von rund 100 cm. Nicht selten wird von Katern berichtet, die ein Gewicht von 12 kg auf die Waage bringen, bei einer Länge von 120 cm. Das Gewicht und die Größe der Katzen fällt bescheidener aus, mit 4,0 bis 6,5 kg erreichen jedoch auch die weiblichen Tiere eine für Katzen beachtliche Größe.

Dass verhältnismäßig lange, seidige und dichte Haarkleid, welches die Maine Coon in allen Farben und Mustern zieren kann, ist den rauen klimatischen Verhältnissen ihres Herkunftsgebietes angepasst. Haarbüschel schützen selbst das Innere der Ohren und sind ebenfalls zwischen den Zehen vorhanden. Vergessen soll in diesem Zusammenhang der buschige Schwanz nicht werden, dem sie wohl indirekt den zweiten ihres Namens zu verdanken haben. Im Gegensatz zum Fell vieler anderer Rassekatzen aus der Kategorie der Halblanghaarkatzen und der Langhaarkatzen, verfilzt das Fell der Maine Coon kaum und ist somit nicht übermäßig pflegeintensiv. Einmal pro Woche sollten sie dennoch gekämmt und gebürstet werden und zur Zeit des Fellswechsels noch öfters, eigentlich täglich. Allerdings werden die meisten Farmer auch nicht so sehr viel Zeit für die Pflege von Katzen geopfert haben, zu Verfilzungen sollte es jedoch nicht kommen.

Vom Wesen her sind Maine Coons sehr gesellige, liebenswürdige, leicht verspielte und zugleich intelligente Katzen, die ihrem Halter oftmals auf Schritt und Tritt folgen. Auf Grund ihrer ausgeprägten Geselligkeit sollten diese Katzen möglichst nicht einzeln gehalten werden, insbesondere dann nicht, wenn der Katzenhalter ganztägig berufstätig ist. Für die reine Wohnungshaltung ist diese Rasse nicht geeignet, so dass ausreichender Freilauf den Katzen unbedingt ermöglich werden sollte. Einige Eigenschaften unterscheiden Maine Coons von anderen Katzen. So sind sie im allgemeinen weniger Wasserscheu, benutzen zum Fressen oftmals die Pfoten und neben dem für Katzen typischen Miauen können sie noch weitere Laute von sich geben, die einem leisen Gurren ähneln.

Wer sich dazu entschließt eine oder mehrere Maine Coon/s zu erwerben und zu halten, wird diese Katzenrasse sicherlich lieben lernen.

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