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Wildkatzen und HauskatzenEinleitung und ÜbersichtKatzen und katzenähnliche Beutegreifer gibt es seit vielen
Millionen von Jahren auf unserer Erde. Katzen gehören von der biologischen Systematik zur
Ordnung der Raubtiere, in der sich die Überfamilien der Hundeartigen und der
Katzenartigen vereinen. Einst war es der Zoologe und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek,
der den Begriff Beutegreifer statt Raubtiere prägte. Doch blieb Beutegreifer eine
Bezeichnung, welche sich nicht so recht durchsetzen konnte. Somit blieben die Katzen bis
auf den heutigen Tag Raubtiere. Eigentlich verdeutlichen beide Begriffe die wesentlichen
Jagdeigenschaften von großen und kleinen Katzen, nur welcher Katzenhalter möchte schon
unbedingt wahrhaben, dass er ein Raubtier in seiner Wohnung beherbergt? Neben ihrer Eigenschaft als Gesprächspartner in die Rolle des Zuhörers schlüpfen und als Sozialpartner dienen zu können, vermögen Katzen immer noch Mäuse zu fangen und weichen so schnell auch nicht vor Ratten zurück. Zumindest die gewöhnlichen Freigänger unter den Hauskatzen sind in der Regel immer noch gute Beutegreifer. Bei vielen speziell gezüchteten Rassekatzen mag das mit dem Mäusefangen etwas anders aussehen. Auf Bauernhöfen wurden und werden Katzen jedoch gerade wegen ihren Raubtiereigenschaften geschätzt. Eigenschaften, welche Katzen nun einmal dazu prädestinieren Mäusepopulationen in Grenzen zu halten.
1. Einleitung: Wissenswertes über Katzen
Hinweis: Wer bisher noch keine Katze
hielt, sollte sich zuvor gut über Wesenzüge und Verhaltensweise von Katzen informieren,
da Hauskatzen zuweilen sehr eigensinnige Tiere sein können. Auf keinen Fall ist eine
Katze oder ein junges Kätzchen als Geburtstagsgeschenk für Kinder oder Personen
geeignet, die noch nie eine Katze hielten. |
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