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Rassekatzen und ihre Gene

Von dominanten und rezessiven Genen

Alle belebten und unbelebten Körper besitzen bestimmte Eigenschaften, an Hand derer sich diese Körper klassifizieren lassen, mit dem Unterschied, dass belebte Körper, sprich Menschen, Tiere oder Pflanzen, diese Eigenschaften vererben, um selbige auf ihre Ableger oder Nachkommenschaft zu übertragen. In der Biologe werden die bisher gewonnenen Erkenntnisse über das Vererben von Eigenschaften in der Vererbungslehre bzw. in der Genetik vereint.

Ob eine Blume im Garten weiß oder rasa blüht und ob unsere Kinder mit grünen, brauen oder blauen Augen das Licht der Welt erblicken, ist als Erbinformation von Anbeginn an in den jeweiligen Genen enthalten. Doch die Eigenschaften von vererbbaren Genen sind zum Teil in gewissen Grenzen variabel und unterliegen zum anderen Teil gelegentlichen Mutationen, wäre es nicht so, gäbe es keine Weiterentwicklung im Laufe der Evolution. Diese variablen Eigenschaften der Gene werden von Genetikern als Allele bezeichnet. Es sei an dieser Stelle bemerkt, für die Korrektheit aller Angaben möchten wir uns nicht verbürgen, dafür ist das Thema Vererbung und Genetik zu komplex. Nur soviel sei erwähnt, es gibt dominante und rezessive Gene, wobei bei der Vererbung dominante Gene sich gegenüber rezessiven Genen durchsetzen.

Der Einfachheit halber ein Beispiel: Zwei menschliche Wesen lernen sich kennen und zeugen Nachwuchs. Wenn nun der mütterliche Elterteil braune Augen hat und der väterliche Part blaue Augen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Irisfärbung des Nachwuchses in Richtung braun tendiert, da die braune Irisfärbung dominant, die blaue Irisfärbung hingegen nur rezessiv vererbt wird. Das Gen mit den Allelen für Braun setzt sich somit dominant gegenüber dem Gen mit den Allelen für Blau durch. Doch Vorsicht, dieses Beispiel war stark vereinfacht, heute gehen die Genetiker davon aus, dass diese Regeln noch wesentlich vielschichtiger sind.

Um bei den Rassekatzen zu bleiben, hier wird die Kurzhaarigkeit dominant vererbt, während die Langhaarigkeit nur rezessiv vererbt wird und sich nicht gegenüber der Kurzhaarigkeit durchsetzen kann. Nicht durchsetzen bedeutet keinesfalls, dass diese Gen mit den entsprechenden Allelen nicht vererbt wurde oder beim Nachwuchs nicht vorhanden wäre. Es ist und bleibt sehr wohl vorhanden und wird auch weiter vererbt, es schlummert nur, solange es durch ein dominantes Gen unterdrückt wird.

Neben der Länge des Haarkleides werden bei Rassekatzen selbstverständlich auch noch alle anderen rassespezifischen Eigenschaften vererbt, wie zum Beispiel die Färbung des Fells, wobei auch die Färbung des Haarkleides bzw. dessen Pigmentierung dominant oder rezessiv vererbt werden kann, je nach den vorhandenen Erbanlagen bei einen oder beiden Elterntieren.

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