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Evolution oder Domestizierung?

Der Haushund und die Evolution des Wolfes

Der Hund gehört nicht nur zu den beliebtesten Haustieren unserer Tage, sondern begleitet den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden. Archäologen und Genetiker versuchten mit neuesten wissenschaftlichen Forschungsmethoden der Frage auf den Grund zu gehen, wann der Mensch begann den Wolf zum Hund zu Domestizieren und kamen dabei zu verblüffenden Forschungsergebnissen. So verblüffend diese Ergebnisse sind, so umstritten sind diese auch und wie so oft bei neuen Erkenntnissen, warfen diese Forschungsergebnisse neuerliche Fragen auf. Eine dieser Fragen könnte lauten, wurde der Haushund domestiziert oder hatte zumindest anfänglich die Evolution ihre Hand im Spiel.

Bevor diese Frage hier ein wenig näher betrachtet werden soll, zunächst einmal einige Zeilen zu den beiden Begriffen Evolution und Domestizierung. Welche Rolle eventuell die Evolution gespielt haben könnte, bevor der Mensch begann den Wolf zum Haushund zu domestizieren, dazu im weiteren Verlauf dieser kleinen Betrachtung.

Domestizierung: Unter dem Begriff Domestizierung wird im allgemeinem verstanden, dass der Mensch Wildformen von Tieren und Pflanzen für sich nutzbar machte. Bei geeigneten Wildtieren geschah die Domestizierung  durch Fang, Zähmung und Züchtung. Bei Pflanzen durch Sammeln und Züchtung. Die Züchtung von Tieren und Pflanzen zu Nutztieren und Nutzpflanzen wiederum war über Jahrtausende hinweg mit einer willkürlichen Auslese durch den Menschen verbunden. Um diese willkürliche Auslese zu garantieren, mussten die domestizierten Arten gegenüber ihren Wildformen isoliert werden.

Evolution: Der Prozess der natürlichen Evolution beruht zum Teil ebenfalls auf eine Auslese, nur das diese Auslese hier nicht willkürlichen Einflüssen unterliegt, sondern es sich bei der Evolution um einen langwierigen natürlichen Prozess handelt. Wie bei der Zucht und Domestikation erfolgt auch bei der Evolution eine Veränderung der Art und ihren Merkmalen, bei der teilweise ebenfalls die Isolation von Populationen eine Rolle spielt, zum Beispiel bei den Populationen von Inselwelten. Ein gravierender Unterschied gegenüber der Domestikation ist nicht nur, dass bei der Evolution der Mensch seine Hand nicht im Spiel hat, sowie das die Evolution über einen wesentlich längeren Zeitraum verläuft, sondern vielmehr, dass der natürlichen Mutation die entscheidende Rolle für die schleichende Veränderung der vererbbaren Gene zugesprochen wird. Allerdings ist nach Meinung des Autors hier noch nicht endgültig das letzte Wort gesprochen. Nach seiner Meinung verfügt ein belebter Körper nicht nur über eine gewisse Anpassungsfähigkeit gegenüber seiner natürlichen Umwelt, sondern ist auch in der Lage, daraus gebildete Informationen zu vererben.

weiterlesen: Haushund | Altsteinzeit | Evolutionäre Veränderung
 

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