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Die Honigbiene

Geschichte und Mythologie

Manuela Jung, im Juni 2009 - Die Honigbiene (lat. Apis) ist wie kaum ein anderes Tier mit dem Leben der Menschen eng verknüpft. Ob in der Ernährung, Medizin, Ökologie oder Mythologie - die Biene selbst und ihre Produkte werden von den Menschen seit Urzeiten geschätzt.

Biene mit Pollenhöschen an Efeublüte
© H. Müller | Honigbiene mit Pollenhöschen

Schon die Jäger in der Steinzeit nutzten den Honig, um damit Bären zu ködern, aber auch um den eigenen Speiseplan mit dem süßen Honig zu bereichern. Dabei wussten die Menschen schon damals, wie sie den Honig dem Wildbienenvolk entnehmen konnten, ohne das Bienenvolk dabei zu zerstören. Interessanterweise wurde auch in der Steinzeit schon Rauch bei der "Ernte" eingesetzt, so wie man das aus den heutigen Imkereien kennt.

Die älteste Darstellung von Bienen ist eine 8.000 Jahre alte Höhlenmalerei in Ostspanien, die einen Honigjäger bei der Honigernte zeigt.

Als die Menschen sesshaft wurden, entwickelte sich auch die Bienenhaltung in der Nähe der Behausungen.

In alten Kulturen, beispielsweise bei den alten Ägyptern, war Honig die Speise der Götter und sehr begehrt. Man setzte das Bienensymbol sogar der Königshieroglyphe gleich. Die Ägypter waren vermutlich die Ersten, welche die Bienenhaltung wissenschaftlich betrieben. Sie ernteten Wachs, Honig und setzten Bienenvölker gezielt zur Bestäubung von Obstplantagen ein. Auf diese Weise entstanden erste Wanderimkereien.

Im antiken Griechenland wurde schon um 600 v. Chr. Imkereien betrieben, die durch Gesetze geregelt wurden. Der griechische Arzt Hippokrates erkannte den medizinischen Wert von Honig und lehrte seinen Schülern mehr als 300 Honigrezepte gegen verschiedene Erkrankungen und die olympischen Spieler nutzten Honig als Dopingmittel, um schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Um 384-322 v. Chr. befasste sich der griechische Philosoph Aristoteles auf wissenschaftlicher Grundlage mit der Honigbiene. Er entwickelte den ersten gläsernen Bienenstock, um das Leben der Bienen zu erkunden.

Auch die alten Römer kannten und schätzten den Wert der Bienen. Jeder Bauernhof hielt sich mindestens ein Bienenhaus und der Leitsatz der römischen Ärzte "Iss Honig, und du bleibst gesund" weist eindeutig darauf hin, dass die Römer wissend über die Heilkräfte des Honigs waren.

Im Mittelalter erlebte die Bienenzucht ihre Hochblüte. Damals nannte man Berufsimker Beutler und Zeidler. Vor allem in den Klöstern wurden Bienen wegen ihres Wachses gehalten. In dieser Zeit wurden Bienenkörbe auch gern zur Verteidigung eingesetzt, indem man mit ihnen nach dem Angreifer warf.

Um 1700 ging die Bienenhaltung in Europa allmählich wieder zurück. In dieser Zeit entdeckte man den Rohrzucker und somit war dies der Beginn der Rohrzuckernutzung.

Um 1800 wurde die Bienenhaltung staatlich gefördert, um dessen steten Rückgang aufzuhalten.

Um 1900 entstand die moderne Imkerei, die schon mit vielen technischen Hilfsmitteln wie Honigschleuder, Waben in Rähmchen und Mittelwandpresse ausgestattet war.


Innerhalb der nachfolgenden Abschnitte finden Sie noch viel Wissenswertes über:

 

Über die Autorin: Manuela Jung absolvierte eine mehrjährige Ausbildung zur gelernten Imkerin. Einbegriffen in dieser Ausbildung waren Schulungen in Honigkunde durch den Deutschen Imkerbund. Weiterhin studierte die Autorin in den Folgejahren Apitherapie (Honigheilkunde), Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Tierheilkunde.

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