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Das Bienenvolk

Das Leben im Bienenstock

Das Leben der Bienen ist geprägt von Unterteilungen. So sind nicht nur der Körper der einzelnen Biene unterteilt, sondern auch die verschiedenen Wesen, sowie die Entwicklung, die Aufgaben, die eine Biene im Laufe ihres Lebens durchführt und die Aufteilung der Behausung.

Anatomie der Biene

Die Bienen zählen zoologisch gesehen zu den Insekten. Ihr Körper ist unterteilt in Kopf, Brust und Hinterleib. Bienen besitzen kein Skelett im Inneren, sondern ein behaartes Außenskelett aus Chitin. Die Behaarung dient teilweise als Tastsinn.
Ältere Bienen haben oft weniger Haare als jüngere und der Gesundheitszustand der Bienen trägt ebenfalls zu Veränderungen des Haarkleides bei.

Der Kopf weist von vorn gesehen, eine Dreiecksform auf. Bei Drohnen ist dieser mehr rundlich. Am Kopf befinden sich Augen, Fühler, Taster, Drüsen und Mundwerkzeuge. Daneben sitzt am Kopf ein wichtiger Teil des Nervensystems, das Oberschlundganglion.

Am Thorax (Brust) befinden sich die drei Beinpaare, sowie die zwei Flügel. In der Brust sind zudem Atem- und Muskelsystem zu finden.

Der Hinterleib ist durch dachziegelartige Schuppen in Längst- und Querrichtung beweglich. In ihm befinden sich die Honigblase, der Darm, Stachelapparat, Giftblase, Harnorgane, Herz und Wachsdrüsen.


Die Bienenwesen

Die Honigbienen werden in drei Bienenwesen unterteilt:

  1. Die Königin, die am Tag bis zu 1500 Eier legen kann. Sie ist innerhalb des Volkes die einzige Biene, die für die Eiablage und somit für die Fortpflanzung zuständig ist. Bienenköniginnen werden in sogenannte Weiselzellen herangezogen, die sich in Form und Größe von anderen Brutzellen unterscheidet. Ein weiterer Unterschied zu den anderen beiden Bienenwesen besteht in ihrer Lebenserwartung - Bienenköniginnen können zwischen zwei und fünf Jahre alt werden.

  2. Der Drohn, ist die männliche Biene und größer als die Arbeiterbienen. Drohnen besitzen keinen Stachel, auch kein Gift. Sie sind für die Befruchtung der Bienenkönigin zuständig, wobei sich diese vor der ersten Eiablage nur einmal mit mehreren Drohnen paart, die danach sterben. Drohnen sammeln kein Nektar oder Pollen und werden von den Arbeiterbienen gefüttert. Im Spätsommer, wenn keine Paarungen mehr stattfinden, werden die Drohnen aus dem Stock vertrieben, was letztendlich deren Tod bedeutet.

  3. Die Arbeitsbiene, ist die Biene, die in einer Vielzahl im Volk vorkommt. Ihre Entwicklung dauert im Gegensatz zur Königin, die nach 16 Tagen schlüpft, 21 Tage und lebt zwischen ein bis neun Monate.


Die Aufgaben der Arbeitsbienen


Arbeitsbienen erfüllen zahlreiche Aufgaben im Bienenstock. Jede Arbeitsbiene durchfährt in ihrem Leben verschiedene Positionen. Angefangen von der Stockpflege, der Fütterung der Brut, über die Verteidigung als Stockwächterin, bis hin zur Nektar- und Pollensammlerin. Wie in dem Abschnitt Bienenwesen "Königin" bereits beschrieben, sind die Arbeitsbienen in der Lage, eine gewöhnliche Arbeitsbienenmade als Königin, wenn sie ihr Gélee Royale füttern, heranzuziehen. Da sie jedoch nur unbefruchtete Eier legen kann, entstehen aus ihnen nur Drohnen, was bedeutet, dass die männlichen Bienen keinen Vater benötigen. Auch wenn die Königin als Oberhaupt eines Bienenvolkes angesehen wird, so bestimmen doch die Arbeitsbienen über die Aufzucht von neuen Königinnen oder wann ein Schwarm mit der alten Königin den Stock verlassen muss. Damit die Bienenkönigin flugfähig wird, wird sie gar zu Fitnesszwecken über die Waben getrieben.
Alte oder kranke Königinnen werden mitunter von den Arbeitsbienen getötet.


Die Aufteilung des Bienenstocks

Wie alles bei den Bienen, ist auch der Bienenstock systematisch unterteilt. Schaut man sich eine Brutwabe an, so befindet sich im mittleren Bereich die Brut. Um die Brut herum, Vorratszellen mit Pollen und Honig, die der Aufzucht der Brut dienen. Wird mehr Nektar eingetragen als verbraucht werden kann, lagern die Bienen den Honig für die Wintermonate ein. Das geschieht im oberen Teil eines Bienenstocks. Zu trachtreichen Zeiten setzt der Imker deshalb ein Extramagazin auf die Beute, die nach dem Trachtende, zusammen mit den Honigwaben, entnommen wird. Als Futterersatz erhalten die Bienen durch den Imker Zuckerlösung als Ersatzfutter, welches die Bienen in die Wabenzellen transportieren und so ihr Futterlager wieder auffüllen können.

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© (Autorin: M. J. siehe Seite 1)

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